Prüfplaketten selber gestalten und drucken

Prüfplaketten selber gestalten und drucken

Prüfplaketten lassen sich heute einfach individuell gestalten und direkt im eigenen Betrieb drucken. Das ist besonders praktisch, wenn Prüftermine, Betriebsmittel, Kunden oder Kennzeichnungen regelmäßig wechseln und nicht für jede Variante vorgedruckte Plaketten bevorratet werden sollen.

Mit einer geeigneten Software können Sie beispielsweise Prüftermine, Texte, Firmenlogos, Betriebsmittelnummern, Barcodes oder QR-Codes selbst auf der Prüfplakette platzieren. Anschließend wird die Gestaltung auf passende Blanko-Prüfplaketten gedruckt.

Für den Eigendruck benötigen Sie im Wesentlichen drei Komponenten:

  • eine Software zur Prüfplaketten Gestaltung,
  • geeignete Blanko-Prüfplaketten und
  • ein darauf abgestimmtes Drucksystem.

Bei Texit sind diese Komponenten aufeinander abgestimmt. Mit dem Texit Designer 11 können passende Prüfplakettenvorlagen über die Artikelnummer aufgerufen und anschließend individuell gestaltet werden. Texte, Logos, Barcodes und weitere Inhalte lassen sich per Drag-and-drop platzieren; auch Excel-Daten können eingebunden werden.

Mit welchen Inhalten können Prüfplaketten gestaltet werden?

Wer Prüfplaketten selber gestaltet, kann Inhalt und Aufbau an den eigenen Prüfprozess anpassen. Statt mehrere fertig bedruckte Varianten auf Lager zu halten, wird eine Grundvorlage erstellt und bei Bedarf mit den jeweils benötigten Angaben ergänzt. Welche Informationen auf einer Prüfplakette sinnvoll oder notwendig sind, hängt von der jeweiligen Prüfung und dem Einsatzbereich ab. Es gibt deshalb keine pauschale Liste, die für jede Prüfplakette gleichermaßen gilt.

Typische Angaben einer individuell gestalteten Prüfplakette sind:

Prüfplaketten Gestaltung Elemente Typeische Verwendung
Prüfstatus Zeigt an, dass eine Prüfung erfolgt ist
Prüftermin Nächste Prüfung sichtbar machen 
Prüfdatum Zeitpunkt der Prüfung darstellen 
Firmenlogo Kennzeichnung des Unternehmens
Betriebsmittelnummer Eindeutige Identifikation
Prüferkennung Zuordnung der Prüfung
QR Code Verknüpfung mit digitalen Informationen
Barcode Maschinenlesbare Identifikation
Seriennummer Eindeutige Zuordnung einzelner Geräte

WICHTIG: Gerade bei kleinen Prüfplaketten sollte die Gestaltung übersichtlich bleiben. Die wichtigste Information – häufig der nächste Prüftermin – sollte sofort erkennbar sein. Logo, QR-Code oder zusätzliche Angaben sollten nur so viel Platz beanspruchen, dass Lesbarkeit und Funktion der Plakette erhalten bleiben.

Mit dem Texit Designer 11 können Texte, Bilder, Logos, Barcodes, QR-Codes und Seriennummern direkt in einer bestehenden Vorlage platziert werden. Außerdem lassen sich externe Daten, beispielsweise aus Excel, für variable Kennzeichnungen nutzen. 

Was benötigt man, um Prüfplaketten selber zu gestalten und zu drucken?

Damit Prüfplaketten zuverlässig selbst gestaltet und gedruckt werden können, müssen Software, Blanko-Prüfplaketten und Drucksystem aufeinander abgestimmt sein. Die Software legt Inhalt, Format und Position der einzelnen Elemente fest, während das Etikettenmaterial zu Größe, Oberfläche und späterem Einsatzbereich passen muss. Für den eigentlichen Druck ist ein geeigneter Thermotransferdrucker erforderlich, der auch kleine Schriften, Nummerierungen, Barcodes und QR-Codes sauber ausgeben kann. 

Unser Texit Drucksystem ist genau darauf abgestimmt: 

  • Prüfplaketten selber drucken Dokumentenfolie

    1. Blanko Prüfplaketten


    Die Blanko-Prüfplakette sollte in Größe, Material und Klebeeigenschaften zum jeweiligen Einsatz passen und kann je nach Bedarf beispielsweise aus robuster Kunststofffolie oder zerstörbarer Dokumentenfolie bestehen.

  • Etikettendrucker mit Software

    2. Software zur Gestaltung


    Mit einer passenden Etikettensoftware lassen sich Vorlagen auswählen, Texte, Logos und variable Daten platzieren und fertige Gestaltungen für spätere Prüfungen speichern. Beim Texit Designer 11 sind die Prüfplaketten in korrekter Größe bereits blanko hinterlegt.

  • Drucker Prüfplaketten

    3. Prüfplaketten Drucksystem


    Für variable und dauerhaft lesbare Prüfkennzeichnungen eignet sich insbesondere ein abgestimmtes Thermotransfer-Drucksystem, bei dem Etikettenmaterial, Farbband und Druckeinstellungen zusammenpassen.

how to: Schritt für Schritt zur fertigen Plakette

Anleitung Prüfplaketten gestalten und drucken

1. Schritt: Einsatz und Format bestimmen

Bevor Sie mit der Gestaltung beginnen, sollten die Anforderungen feststehen.

Klären Sie zunächst:

  • Wo wird die Prüfplakette angebracht?
  • Wie groß darf sie sein?
  • Welche Informationen müssen sichtbar sein?
  • Soll ein Logo integriert werden?
  • Wird ein QR-Code oder Barcode benötigt?
  • Soll erkennbar sein, wenn die Plakette abgelöst wurde?
  • Müssen regelmäßig unterschiedliche Daten gedruckt werden?

Je kleiner die Plakette ist, desto stärker sollte die Gestaltung reduziert werden.

2. Schritt: Material und Drucksystem auswählen

Neben der Gestaltung ist vor allem das Material der Prüfplakette entscheidend für die spätere Anwendung. Für allgemeine Prüfkennzeichnungen eignen sich häufig robuste Vinyl- oder Kunststofffolien, während zerstörbare Dokumentenfolien dann sinnvoll sind, wenn ein Ablöseversuch sichtbar werden soll. Bei Dokumentenfolie zerfällt das Material beim Versuch, die verklebte Plakette wieder zu entfernen, sodass eine Übertragung auf ein anderes Betriebsmittel deutlich erschwert wird.

Auch das Drucksystem sollte immer passend zum verwendeten Material zusammengestellt werden. Je nach Folientyp kommen unterschiedliche Farbbänder, Druckeinstellungen und gegebenenfalls auch unterschiedliche Druckeranforderungen zum Einsatz. Nur wenn Etikettenmaterial, Farbband und Drucksystem aufeinander abgestimmt sind, lässt sich ein dauerhaft gut lesbares Druckbild erzielen.

3. Schritt: Vorlage auswählen und Prüfplakette gestalten

Öffnen Sie anschließend den entsprechenden blanko Artikel in der Gestaltungssoftware. Beim Texit Designer 11 kann die entsprechende Vorlage über die Artikelnummer aufgerufen werden. Anschließend platzieren Sie die gewünschten Elemente auf der Prüfplakette.

Eine sinnvolle Reihenfolge ist beispielsweise:

1. Wichtigste Information:
nächster Prüftermin

2. Identifikation:
Betriebsmittelnummer oder Prüfart

3. Ergänzende Informationen:
Logo, Prüferkennung, QR-Code oder Barcode

Gerade auf kleinen runden Prüfplaketten sollte nicht versucht werden, möglichst viele Informationen unterzubringen. Eine klare, gut lesbare Kennzeichnung ist meist sinnvoller als ein überladenes Design.

4. Schritt: Variable Daten und QR-Codes integrieren

Wer regelmäßig größere Mengen an Prüfplaketten druckt, muss nicht jedes Etikett einzeln bearbeiten. Variable Angaben wie

  • Geräte-ID,
  • Seriennummer,
  • Standort,
  • Kunde oder
  • Prüftermin

können beispielsweise aus einer Excel-Datei übernommen werden. Auch QR-Codes und Barcodes lassen sich direkt in die Gestaltung integrieren. Ein QR-Code kann beispielsweise auf eine digitale Geräteakte oder einen internen Datensatz verweisen.

Wichtig ist, vor dem Seriendruck einen Testscan durchzuführen.

5. Schritt: Prüfplaketten selber drucken

Bevor größere Mengen gedruckt werden, empfiehlt sich immer ein Probedruck. Prüfen Sie ob die Schrift gut lesbar ist und die Daten korrekt ausgegeben werden. Ist das der Fall, können Sie den Seriendruck starten und die gewünschte Anzahl an Prüfplaketten drucken. Dabei wird das Design automatisch gespeichert und kann später beliebig weiterverwendet bzw. angepasst werden.

Das sagt der Autor zum Thema

Tipp von unserem Kennzeichnungsexperten Simon Repp:


Ein eigenes Drucksystem lohnt sich besonders für Unternehmen mit regelmäßig wechselnden Prüfkennzeichnungen. Der größte Vorteil liegt häufig in der Flexibilität: Mit einem abgestimmten System lassen sich unterschiedliche Prüfplaketten und weitere Kennzeichnungen bedarfsgerecht erstellen.

FAQ Prüfplaketten selber gestalten und drucken

Kann man Prüfplaketten selber gestalten?

Ja. Mit einer geeigneten Etikettensoftware lassen sich Prüftermine, Texte, Firmenlogos, Betriebsmittelnummern, Barcodes und QR-Codes individuell platzieren. Die fertige Gestaltung wird anschließend auf passende Blanko-Prüfplaketten gedruckt.

Welche Software eignet sich zum Gestalten von Prüfplaketten?

Geeignet ist eine Software, mit der sich Etikettenformate verwalten sowie Texte, Grafiken und variable Daten platzieren lassen. Besonders praktisch sind bereits hinterlegte Vorlagen, weil Größe und Druckbereich dann nicht jedes Mal manuell eingerichtet werden müssen. Der  Texit Designer 11 enthält passende Vorlagen für Texit-Etiketten und unterstützt unter anderem Logos, Barcodes, QR-Codes sowie variable Daten.

Was sind die häufigsten Fehler beim Gestalten und Drucken?

Die häufigsten Probleme entstehen nicht beim eigentlichen Druck, sondern bereits bei Gestaltung und Einrichtung.

Zu viele Informationen: Kleine Prüfplaketten werden schnell unübersichtlich. Priorisieren Sie die wichtigsten Angaben.

Zu kleine Schrift: Was am Bildschirm gut aussieht, kann auf einer 15- oder 30-mm-Plakette kaum lesbar sein.

QR-Code nicht getestet: Jeder Code sollte nach dem Probedruck tatsächlich gescannt werden.

Material und Farbband nicht abgestimmt: Verwenden Sie eine für das jeweilige Etikettenmaterial geeignete Kombination.

Kein Probedruck: Ein falsch positioniertes Element kann sonst auf einer kompletten Serie wiederholt werden.

Kann man Prüfplaketten mit QR-Code oder Barcode drucken?

Ja. QR-Codes und Barcodes können direkt in die Gestaltung integriert werden und beispielsweise eine Betriebsmittelnummer, Geräte-ID oder einen Verweis auf eine digitale Dokumentation enthalten. Vor dem Seriendruck sollte immer geprüft werden, ob der Code in der gewählten Größe zuverlässig scanbar ist.

Welcher Drucker eignet sich für Prüfplaketten?

Welcher Drucker für Sie am besten geeignet ist, hängt vor allem von der Menge der Prüfplaketten ab, die Sie drucken möchten. Generell empfehlen wir für Prüfplaketten in der Industrie (Prüfplaketten nächster Prüftermin mit Jahreszahl und Prüfsiegel bei dem spezielle Vorschriften herrschen) keinen Laser Drucker, sondern einen Thermotransfer Drucker. 

Prüfplaketten selber drucken oder vorgedruckt bestellen – was ist sinnvoller?

Vorgedruckte Prüfplaketten sind besonders praktisch, wenn dauerhaft dieselben Inhalte benötigt werden und kein eigenes Drucksystem eingesetzt werden soll. Der Eigendruck bietet dagegen Vorteile, wenn Prüftermine, Kunden, Betriebsmittel oder andere Angaben regelmäßig wechseln. Dann können Blanko-Prüfplaketten flexibel und bedarfsgerecht gestaltet und gedruckt werden.

Welche Materialien eignen sich zum Selbstbedrucken von Prüfplaketten?

Für allgemeine Prüfkennzeichnungen kommen häufig robuste Kunststoff- oder Vinylfolien infrage. Soll ein Ablöseversuch sichtbar werden, kann eine zerstörbare Dokumentenfolie sinnvoll sein. Welche Folie geeignet ist, hängt vom Einsatzbereich, der Oberfläche und den gewünschten Eigenschaften der Kennzeichnung ab.

Haben Sie noch Fragen zum Drucken von Prüfplaketten? Wir beraten Sie gerne!